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Inhaltliches Spektrum der Praxis

1. Psychotherapiekonzept

· Einzeltherapie
· Gruppentherapie
· Familientherapie
· Elternarbeit, interpsychischer prozessorientierter Ablöseprozess
· Paartherapie
· Angehörigenbegleitung von Schwerkranken
· Angehörigengespräche von Suchtbetroffenen
· Trauerbegleitung
· Beratungsgespräche
· Familiengespräche
· Emotionale Workshops
· Ferienmarathon in Mittelschweden
· Seminare
· Enneagramm
· Männer + Frauen - Gruppen

Behandlungsschwerpunkte

· Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen, spezifisch auch Rauchentwöhnung
· Depressionen
· Psychosom. Erkrankungen (Migräne, Magen/Gastritis, Verspannungen, Asthma usw.)
· Borderlinesyndrom
· Ängste, Zwänge
· Neurosen
· Narzistische Störungen
· Posttraumatische Belastungsstörungen
· Gewalt: Täter- Opfer-Behandlung
· Sinnkrisen

Methoden

· Bonding-Psychotherapie
· Transaktionsanalyse
· Psychodrama
· Gestalt
· Enneagramm
· Kreativtherapie
· Familientherapie
· Aufstellungen
· Gesprächstherapie
· Körpertherapie
· Suchttherapie
· Schematherapie

2. Supervision

Supervision „Ohne Valium 5 könnte ich diese Arbeit nicht mehr ertragen“ (Zitat einer Beratungsstellenleiterin)

Angebote für Professionelle:
  • Supervision
  • Coaching
  • Coach the Coach
  • Fortbildungen
  • Selbsterfahrung für Multiplikatoren
  • Vorträge
  • Burn-out-Prophylaxe
In den Einzel- und Gruppensitzungen wird fall- und/oder teambezogen supervidiert. Die Hilfe zur Orientierung des Helfers in einem Konglomerat von Wünschen und Ansprüchen steht im Mittelpunkt.
Bild "Menü:supervision.png"
Die Bereitschaft, über den „institutionellen Tellerrand“ zu schauen und sich selbst zu betrachten und betrachten zu lassen (!) ist Bestandteil für konstruktive Lösungswege.

3. Fortbildungsangebote für professionelle Helfer

· Seminare für helfende Berufe im psychosozialen Bereich
· Suchtkrankenhilfe
· Vermittlung verschiedener Psychotherapie-Ansätze
· Angehörigenarbeit
· Pflege
· Betreuung
· Konfliktmanagement
· Vermeidung von Burn-out
· Supervision oder Coaching
· Betriebliche Suchtarbeit
· Stoffgebundene Suchtmittel: Herkunft, Zusammensetzung, Risiken, Wirkungsweise, Suchtpotential
· Suchtverlagerungs-Mechanismen
· Selbsthilfe-Ansätze
· Sucht im Alter
· Doppeldiagnosen
· Selbsterfahrungsmöglichkeiten
· Gruppendynamik
· Entwicklungspsychologie
· Vertragsarbeit
· Begleitung, Beratung, Therapie?
· Umgang mit Kreativen Medien und Musikinstrumenten
· Spirituelle Aspekte
· Borderline-Syndrom
· Skulpturenerstellen, Familienaufstellungen, Systemaufstellungen
· Einsatz von Rollenspielen
· Trauerbegleitung
· Sterbehilfe: Humaner u. professioneller Umgang mit Betroffenen, Angehörigen, Helfern
· Meditationen
· Enneagramm für Helfer


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Einzeltherapie

Rahmenbedingungen

Alle Klientinnen und Klienten entscheiden, gemeinsam mit der therapeutischen Leitung, nach Vorgespräch und Probezeit, ob und in welchen zeitlichen und welcher Intensität (begleitend, beratend, sozial- oder psychotherapeutisch) sie die ambulante Therapie wahrnehmen.

Es kommen Verfahren der humanistischen Psychologie zur Anwendung: Transaktionsanalyse, Gestalttherapie, Gesprächstherapie, sowie Kreativ- oder/und Körpertherapie. Es wird angestrebt, entwicklungsrelevante Bezugspersonen zu einer Sitzung einzuladen.

Die Therapiedauer ist nicht von vornherein begrenzt. Die Abschiedsphase dauert mindestens 4 Wochen.

„Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen“.

findet gewöhnlich einmal wöchentlich für 50 Minuten statt.
Nach ausführlicher differentialdiagnostischer Anamnese wird die Einrichtung eines, verbal oder schriftlich fixierten, therapeutischen Vertrages erstrebt.

Inhalte dieses Vertrages sind:

• Formulierung eines Therapiezieles
• Prüfung auf Sinn und Durchführbarkeit
• Leistung des Klienten
• Gegenleistung des Therapeuten
• Umgang mit Widerständen und Rückfällen
• Umsetzungsmöglichkeiten im realen Leben
• Reflektion
• Erfolge,Schwierigkeiten und Perspektiven
• Verabschiedung

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Beratungsgespräche

„Was gut ist, strengt nicht an. Was anstrengt, ist nicht gut.“.

( Chines. Sprichwort )

Geht es um eine eingegrenzte Problematik, Verständnis für schwierige Situationen oder Entscheidungshilfen, können Beratungsgespräche sinnvoll sein. Symbolisch ausgedrückt heisst dies, die eigene „seelische Insel“ zu begrünen, anstatt sie – wie bei einer Therapie – zu verlassen.

Die Kriterien sind:
• Niedrigschwelligkeit
• Intensität und zeitliche Abfolge werden flexibel gehandhabt
• Information
• begleitende Gespräche, die mehr in die „Breite“ und nicht überwiegend in die „Tiefe“ gehen

Es können Angehörige, Familienmitglieder oder andere Bezugspersonen zu den Sitzungen mitgebracht werden.

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Paartherapie

Paargespräche : Wenn der „hormonelleWahn“ ( Zitat eines lang verheirateten Fortbildungskollegen) verflogen ist, zeigt sich häufigdie Unüberbrückbarkeit von Beziehungsvorstellungen, eingefahrenen Mustern und Realität, Paargespräche bieten, oft in begrenzterZeit, viele Möglichkeiten, neue Wege gemeinsam zu erlernen und gehen.

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Emotionale Workshops

Zweimal jährlich werden 3-8 tägige sogenannte „Emotionale Workshops“ veranstaltet, offen für Teilnehmer und Klienten der Praxis.

In intensiver Selbsterfahrung bilden sie einen therapeutisch angeleiteten Rahmen, in dem verschiedene Methoden zur Anwendung kommen: Bonding, Rebirthing, kreative Ausdrucksarbeit, Phantasiereisen, Tanzen, Improvisationstheater usw.

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Therapeutisches Sommercamp in Schweden

In der Wildnis Mittelschwedens wohnen wir in großzügigen Gästehäusern mitten im Wald. An den 12 Tagen begleiten uns die 12 Schritte des A – Programmes, therapeutische Arbeiten, Bonding, Gruppengespräche, kreative Einheiten und eine Nachtwanderung.
Ausserdem bekommt jeder Teilnehmer Grundkenntnisse des Schachspiels vermittelt.

In der nordischen Landschaft können wir die Beziehungzu uns und anderen spüren.... Zwischen Pilzen und Beeren, Rentieren und Bibern faulenzen, paddeln, spielen und wandern wir.

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Gruppentherapie

Wir wollen Menschen mit seelischen Erkrankungen helfen, Vertrauen in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln, ihr Leben selbstverantwortlich in die Hände zu nehmen und "neue" Seiten zu entdecken und zu nutzen.

Die Gruppe hat hierbei die wichtige Funktion, Dir Nähe, Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln und gleichzeitig ein konfrontierendes Korrektiv zu sein. Unser therapeutisches Vorgehen ist konfliktzentriert, aufdeckend und lösungsorientiert, daher ist eine entsprechende Motivation und Bereitschaft, scheinbare Wagnisse einzugehen, sowie Kontinuität, Voraussetzung für unsere Arbeit.

Die Gruppe ist Deine therapeutische Heimat, sie besteht aus 8 - 10 Klienten und Klientinnen, sowie dem leitenden Therapeutenpaar mit Leitungs- und Co-Leitungsfunktion. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Verfahren aus der Humanistischen Psychologie:
Gestalt-, Sozial-, Gesprächstherapie, Transaktionsanalyse, Psychodrama, kreative Ausdrucksarbeit sowie körperorientierte Verfahren.

Das Therapieangebot beinhaltet ebenso: Tanzen, Improvisationstheater und Meditationen.

Therapieverlauf:

Phase I: Während der ersten 8 - 10 Sitzungen lernst Du die Gruppenteilnehmer, die Leitung, verschiedene Methoden und - viel von Dir - selber kennen.

Phase II: Du beginnst, auf altes Verhalten zu verzichten (z. B. durch Auflagen), hierdurch kann es zu einer Labilisierung kommen, die Dich mit Deinen möglichen Mängelgefühlen, alten Schmerzerlebnissen und Bedürfnissen in Kontakt bringt.

Phase III: Du kannst die Gruppe als Übungsfeld benutzen, um Neuentscheidungen in einem sozial geschützten Rahmen zu üben. Die Gruppe wird Dir dazu Rückmeldungen geben.

Phase IV: Du merkst, wie Du Deine Therapiefortschritte auch im Alltag ausprobierst und beginnst, neues Verhalten auch "draussen im Leben" zu integrieren.

Phase V: Du beginnst Dich von der Gruppe zu lösen und Abschied zu nehmen.

Die Gruppenregeln sind so gestaltet, dass Du einerseits an Deine individuellen seelischen Grundkonflikte herangeführt wirst, andererseits helfen sie, Dich möglichst rasch in die Gruppe zu integrieren. Vermutlich wird Dein verletztes  "inneres Kind" manchmal mit neurotischen Abwehrverhalten reagieren.

Dies kann sein:

- Rückzug: ich ziehe mich innerlich oder äusserlich zurück und begründe dies durch meine Ängste.

- Überanpassung: Ich passe mich an alle Gruppenregeln an, um nur nicht aufzufallen.

- Rebellion: Ich stelle "alles und jedes" grundsätzlich aggressiv in Frage und konfrontiere andere Gruppenmitglieder lieblos und unsensibel.

- Allianzen: Ich "übersehe" das Fehlverhalten anderer und hoffe, selbst geschont zu werden.

- Dominanz: Ich spiele mich durch Besserwisserei zum "internen Gruppenleiter" auf und schaffe somit Distanzen.

Alle Grundregeln werden, gemeinsam durch Gruppenmitglieder, Ehemalige und Leitungsteam, in unregelmässigen Abständen auf ihren Sinn und ihre Machbarkeit hinterfragt und entsprechend geändert. Hinweise auf Änderungsnotwendigkeiten ergeben sich häufig durch Krisen (in der chinesischen Kalligraphie: "Gefahr" und "Chance"), auf die Du authentisch und kreativ reagieren sollst.

Parallel zu Gruppe können - auf bestimmte Zeit begrenzt - Einzel-, Paar- und Familiengespräche oder Supervision angeboten werden.

Zuletzt ein Leitwort der "Anonymen Alkoholiker":

Nur Du allein schaffst es, aber: Du musst es NICHT alleine schaffen.

September 1998
Oktober 2004
Juni 2016


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